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Vorwort

In den letzten Monaten hat sich die Tendenz der ideologischen Selbstvergiftung der westlichen Kultur weiter intensiviert, so dass ich die Buch-Informationsseite durch ein besonderes Vorwort mit zusÀtzlichen Abhandlungen ergÀnzt habe, die inzwischen in den Medien veröffentlicht worden sind.

 

Artikel 1

Der sado-masochistische Fallstrick innerhalb der gegenwÀrtigen Kulturentwicklung

Durch die absolutistische Katholisierung ab 800 n. Chr. hat der westliche Kulturkreis bis heute viele sado-masochistisch sich organisierende Gesellschaften hervorgebracht. Dabei sticht das „Heilige Römische Reich Deutscher Nation“ auf eine besondere Weise hervor, da hier die sado-masochistische Kulturentwicklung immer wieder ĂŒberaus dramatisch verlaufen ist und auch heute wieder dramatisch verlĂ€uft. Wir haben es dabei mit einer destruktiven ideologischen und emotionalen Kulturentwicklung zu tun, die nicht mehr patriarchalisch, sondern matriarchalisch geprĂ€gt ist und dadurch besondere Vergiftungs- und Zersetzungserscheinungen generiert. Seit der 68er-Revolution strebt die feministische Frau nach einer absoluten ideologischen und emotionalen Deutungshoheit in der Kultur. Dieses feministische Machtstreben ist seit der Jahrtausendwende zunehmend bodenlos geworden und hat eine immer gefĂ€hrlicher werdende asoziale Kulturentwicklung begĂŒnstigt.

Dies hat unter anderem dazu gefĂŒhrt, dass sich das heutige weibliche Machtstreben immer „selbstverstĂ€ndlicher“ die natĂŒrliche sexuelle und emotionale Anziehungskraft der Frau auf den Mann zunutze macht, um die feministischen Machtziele in einer offensiven Weise zu erreichen. Die natĂŒrliche SexualitĂ€t, die fĂŒr eine erfolgreiche, 18 Jahre dauernde menschliche Fortpflanzungsperiode einen erheblichen Einfluss auf das Leben des Menschen nimmt, wird daher angesichts eines immer bedenkenloser und bodenloser werdenden weiblichen Machtstrebens fĂŒr den Menschen zunehmend zu einer Quelle des Widerspruchs und der Verwirrung.

Auch der seit Jahrzehnten in Deutschland existierende ideologische Antikult in eigener Sache trĂ€gt heute zu einer gefĂ€hrlichen Kulturentwicklung bei, da er zu einer relativen Blindheit darĂŒber gefĂŒhrt hat, dass die Frau und der Kommunismus nicht automatisch besser sind als der Mann und der Kapitalismus. FĂŒr das Verhalten der beiden Geschlechter und der Menschen im Kapitalismus und im Kommunismus ist die traditionelle 5000 Jahre alte sado-masochistische Konstitution der Standeskultur ursĂ€chlich, so dass jede Feindschaft zwischen den Geschlechtern und den modernen Kultursystemen an der eigentlichen Problematik des heutigen Kulturmenschen vorbei geht.

Was dies bedeutet, kann nur der nachvollziehen, der begriffen hat, dass die sado-masochistische Verhaltenserkrankung keine Einbahnstraße, sondern ein Teufelskreis, bzw. eine Teufelsspirale ist, deren IntensitĂ€t immer weiter zunimmt und die ins Bodenlose tendiert. Erst wer die kulturellen Krisen der europĂ€ischen Geschichte als das Werk eines jeweils bodenlos entartenden Sado-Masochismus begreift, findet einen greifbaren Ansatz fĂŒr das VerstĂ€ndnis der Kulturgeschichte und fĂŒr eine VerĂ€nderung der Kultur. Die meisten Menschen wissen heute, dass die sadistische Lust eine krankhafte absolutistische Lust an der Macht ĂŒber alles fremde Leben ist. Nur die wenigsten Menschen sind sich jedoch darĂŒber im Klaren, dass die masochistische Lust eine nicht weniger schwerwiegende Lusterkrankung ist, die durch eine absolutistische Kontrolle und Herrschaft eines Menschen ĂŒber die eigene Existenz entsteht. Erst durch dieses VerstĂ€ndnis wird nachvollziehbar, weshalb sich die beiden Suchterkrankungen auf eine tragische Weise gegenseitig ergĂ€nzen und der sado-masochistische Beziehungs-Teufelskreis zwischen den Kulturherren und den Untertanen immer wieder bodenlos ausartet. Dies fĂŒhrt dazu, dass die Standeskultur in regelrechten ZeitabstĂ€nden die natĂŒrliche Freiheit in der Kultur aufhebt, da eine solche Entwicklung sowohl die UnterstĂŒtzung der sadistischen Herrenmenschen als auch der masochistischen Untertanen findet.

Diese tragische, weil ĂŒberaus destruktive Entwicklung wird vor allem dann nachvollziehbar, wenn man die menschliche Suchterkrankung ernst nimmt. Wir wissen, dass viele Suchtentwicklungen dahin fĂŒhren, dass fĂŒr die Betroffenen weder die Gesundheit der anderen Menschen noch die eigene Gesundheit zĂ€hlen, Hauptsache der Drogennachschub bleibt gewĂ€hrleistet. Erst wer diese „Moral“ eines sĂŒchtigen Menschen begreift, kann auch nachvollziehen, wie gefĂ€hrlich eine sado-masochistische Kulturentwicklung werden kann.

Es ist daher lebenswichtig geworden, dass der Mensch aktiv damit beginnt, sich selbst zu helfen. So lange der einfache Mensch ganz im Sinne einer sado-masochistischen Kulturpolitik auf einen Erlöser wartet, der das Problem lösen soll, wĂ€hrend er dazu beitrĂ€gt, dass sich der sado-masochistische Beziehungs-Teufelskreis in der Kultur immer höher schraubt, steht er sich nicht nur selbst im Weg, sondern wird auch zu einer immer grĂ¶ĂŸeren Gefahr fĂŒr sich selbst. Diese Gefahr löst sich erst dann auf, wenn der Mensch einsieht, dass das sadistische und das masochistische Machtstreben letztlich tödliche Verhaltenserkrankungen des Menschen sind, da sie eine bodenlose und am Ende stets alles verheerende absolutistische Machtsucht kultivieren.

Von Anfang an gleicht das Leben eines Kindes in der Standeskultur einem stĂ€ndigen ideologischen und emotionalen Hindernislauf und einer notorischen BeschĂ€ftigung mit den sozialen Beziehungsproblemen, welche die Standeskultur verursacht. Kinder sind anders als Tiere eine ĂŒberaus lange Zeit sowohl körperlich als auch seelisch und geistig von ihren Eltern abhĂ€ngig. Daher ist ihre Not innerhalb der Standeskultur eine Art Tortur, da sie weder ihre eigenen natĂŒrlichen Erwartungen an die Eltern erfĂŒllt sehen, noch auch die Erwartungen der Eltern an ein KinderglĂŒck erfĂŒllen können. Die Standeskultur als solche ist daher fĂŒr den Menschen zu einem fortwĂ€hrenden UnglĂŒck geworden, das der Mensch seit 5000 Jahren vor allem deshalb kultiviert, da er sich fĂŒr seine sadistischen und masochistischen Verhaltensweisen in einer nahezu professionellen Weise blind stellt. Dadurch kann er auch heute nicht in einer hinreichenden Weise nachvollziehen, wie sehr die Standeskultur alle sozialen Beziehungen des Menschen auf eine nachhaltige Weise verstört.

Das notorische „Schicksal“ der Kinder und der Eltern einer Standeskultur lautet „mit wenig Empathie ĂŒbernatĂŒrliches Leisten“. Vielen Kindern erwĂ€chst daraus bis heute die innere Überzeugung, dass sie unfĂ€hig, minderwertig oder schuldig sind. Eine solche Überzeugung fĂ€llt in der Regel spĂ€ter auf die eigenen Kinder zurĂŒck. Seit 5000 Jahren schafft es der Mensch nicht, dieses koordinierte generative UnglĂŒck aus der Welt zu schaffen, da er bis heute hartnĂ€ckig eine „positivistische“ Sichtweise der Kultur aufrecht erhĂ€lt und gegenĂŒber seiner eingeborenen Natur ein fundamentales Misstrauen nĂ€hrt.

Erst wenn sich die Erwachsenen von heute von dieser Gewohnheit geistig so weit distanzieren, dass sie die grundlegenden Konsequenzen und Symptome der Standeskultur objektiv betrachten können, kann der Mensch eine reale VerÀnderung seiner Kultur erreichen. Vor allem der gezielte Abgleich der bisher gesammelten psychologischen Erkenntnisse mit den generellen psychischen Symptomen der Standeskultur kann das gegenwÀrtige verzerrte Kultur- und Weltbild des Menschen wieder ins Lot bringen.

 

Artikel 2

Droht der westliche Kulturkreis am katholischen Jesus Narrativ zu scheitern?

Das katholisch Jesus Narrativ besagt, dass dem Menschen alle vergangenen und zukĂŒnftigen SĂŒnden bereits vergeben sind und dass einmal der Menschensohn kommen wird, um alle zu erlösen.

Ein solcher Glaube zersetzt notwendig die natĂŒrliche menschliche Eigeninitiative, alle fehlerhaften Haltungen und Handlungen zu korrigieren und sich dadurch selbst von ungĂŒnstigen Verhaltensweisen zu befreien. Der Mangel an einer solchen Eigeninitiative wird in der gegenwĂ€rtigen Kulturkrise auf eine geradezu schmerzhafte Weise deutlich. Wir können daher davon ausgehen, dass sich das katholische Jesus Narrativ durch die Industrielle Revolution auch auf die SĂŒnden des Kapitalismus erweitert hat, so dass heute die Eigeninitiative von Unten auf eine sonderbare Weise blockiert ist.

Wie sich die Situation darstellt, hegt der Mensch des westlichen Kulturkreises insgeheim die abstruse religiöse Hoffnung, dass auch die biologischen und sozialen SĂŒnden des Kapitalismus am Ende wie durch Zauberhand vergeben werden und nicht auf den Einzelnen zurĂŒckfallen. Diese Annahme erhĂ€rtet sich durch den hartnĂ€ckigen Technik-Erlösungsglauben, durch den der heutige Mensch die Last seiner UmweltsĂŒnden und sozialen SĂŒnden auf die Schultern der jungen Generation legt. Notwendig ist die junge Generation mit dieser „liberalen“ Glaubensmoral hoffnungslos ĂŒberfordert.

Der westliche Mensch kultiviert gegenwĂ€rtig in einer zunehmenden Weise ein ĂŒbernatĂŒrliches Weltbild, in dem die Gesetze einer relativen Natur nur noch bedingt zĂ€hlen, weil das Weltbild im traditionellen religiösen Sinn von einem allmĂ€chtigen Etwas beherrscht wird, das per definitionem jederzeit beliebig in das menschliche Kulturgeschehen eingreifen kann. Der Mensch hat daher zwar seit der Neuzeit die Disziplin einer biologischen wissenschaftlichen Forschung forciert, kultiviert aber, sobald sich kulturelle Krisen einstellen, wieder ein katholisches Weltbild der ĂŒbernatĂŒrlichen und willkĂŒrlichen Art. Diese Schlussfolgerung erklĂ€rt die Tatsache, dass der Mensch dem gegenwĂ€rtigen biologischen Niedergang seiner Kultur, seines Geistes und seiner Seele nur zusieht, so als sĂ€ĂŸe er vor einem Fernseher und könnte nichts gegen diese Entwicklung tun.

Den wesentlichen Auslöser fĂŒr die heutige Kulturkrise finden wir in dem Beginn einer neuen neoliberalen Wirtschaftsagenda durch den Washington Consensus von 1984. Der Mensch hat sich dadurch seit der Jahrtausendwende immer mehr in ein religiöses Schneckenhaus zurĂŒckgezogen und hofft in einer hartnĂ€ckigen passiven Haltung auf eine göttliche Erlösung.

Was aber wenn dieses katholische Narrativ einem krankhaften absolutistischen Machtstreben ohne Grenzen entsprungen ist und fĂŒr alles NatĂŒrliche eine destruktive Erfindung bedeutet? Dann hat notwendig jeder Mensch verloren, der heute an eine wundersame Erlösung durch eine von den kapitalistischen Herrenmenschen angestrebte Agenda 2030 glaubt. An dieser Hoffnung hĂ€lt gegenwĂ€rtig eine Mehrheit der Menschen in der westlichen Welt fest und wendet sich, gerade weil eine solche Hoffnung auf schwachen Beinen steht, gegen jeden, der diese fatalistische Hoffnung auch nur ansatzweise in Zweifel zieht. Es ist daher wichtig, dass sich der Mensch an die LebensumstĂ€nde eines „liberalen“ Kapitalismus des 19. Jahrhunderts erinnert und das „liberale“ Betragen der neoliberalen Herrenmenschen seit 1984 in Rechnung stellt, das dem Menschen seit der Jahrtausendwende eine Kulturkrise nach der anderen beschert hat. Nur dann kann der Einzelne den religiösen Schleier lĂŒften, in dem er gegenwĂ€rtig gefangen ist.

Sobald ein Mensch wieder klarer sieht, kann er auch erkennen, dass er innerhalb der materialistischen Komfortzone, welche die Industrielle Revolution erzeugt hat, immer mehr zu einem Gefangenen wird, der sich mit einem kĂŒnstlichen ErsatzglĂŒck fĂŒr ein verhindertes natĂŒrliches LebensglĂŒck zufrieden gibt. Nichts ist so kostbar wie das Lebensgeschenk selbst. Nichts kann daher erlösender sein, als dieses Lebensgeschenk zu respektieren und auf ein Leben der natĂŒrlichen Eigeninitiative zu setzen. Nur dann wird jeder zu einem Erlöser seiner selbst, seiner Gesellschaft und der Natur der Erde.

 


Artikel 3

Die BewÀltigung der gegenwÀrtigen Kulturkrise ist eine Frage des Bewusstseins

Den meisten Menschen ist nicht bewusst, dass der platonische Idealismus von der Katholischen Kirche ĂŒbernommen wurde, so dass er bis heute entscheidend fĂŒr das menschliche Denken und Handeln geblieben ist.

Der katholische Idealismus hat die Erde eine lange Zeit als einen menschlichen Übungsplaneten erachtet, durch den sich der Mensch nach dem VerstĂ€ndnis der idealistischen Theorie den reinen göttlichen Ideen immer mehr annĂ€hern kann. Dadurch ist eine idealistische Hierarchie im menschlichen Weltbild entstanden, die zwischen den reinen göttlichen Ideen und einer minderwertigen irdischen Existenz unterschieden hat.

Dieses idealistische Konzept hat sich auch auf die kapitalistische Theorie ĂŒbertragen, so dass das Kapital und das Eigentum als idealistische Ideen bis heute eine Art göttlichen Status beibehalten haben. Gegen die Folgen und Symptome dieser idealistischen Konstruktion kann sich der „niedrige“ irdische Mensch bis heute nicht durchsetzen. Der idealistische Mensch neigt daher heute nicht nur zur Anwendung einer idealistischen Hierarchie, sondern auch zu einer absolutistischen Polarisierung seiner GedankengĂ€nge und seines Weltbildes durch eine religiöse Gut-Böse-DualitĂ€t. Dadurch werden auch politische Idealvorstellungen in einer absolutistischen Weise verherrlicht, wĂ€hrend das Alltagsgeschehen in vieler Hinsicht abgewertet oder gar verurteilt wird. Es ist daher wichtig, dass sich der heutige Mensch mit dem platonischen Idealismus auseinandersetzt und sich davon bewusst verabschiedet, damit er zu einer konstruktiven Betrachtung seiner eigenen Existenz und zu einer empathischen Beziehung mit der Natur der Erde finden kann.

Die idealistische Ausrichtung der gegenwĂ€rtigen Kultur ist heute im Begriff bodenlos auszuarten, da man nur dem Idealen, dem Perfekten, dem Makellosen und der strahlenden Schönheit unbedingte Anerkennung zollen will und das Fehlerhafte, das Relative und damit auch das NatĂŒrliche abwertet oder einfach ignoriert. Solange der Mensch daher das Leben durch die Brille des Idealismus sieht, verliert er notwendig die Freude an der Natur und an sich selbst, weil alles relative Sein durch die Konstitution des Idealismus grundsĂ€tzlich als minderwertig erachtet wird. Ein Ergebnis dieser tragischen Konstitution ist die heute ĂŒberaus lebendige fixe Idee des Menschen, das natĂŒrliche Leben nicht nur durch ein „höher, schneller, weiter und effektiver“ zu verbessern, sondern auch durch eine „perfektere“ maschinisierte Welt zu ersetzen. Dadurch kultiviert der Mensch unter anderem eine „effektive“ industrialisierte Landwirtschaft, die sich gegen alle relativen Prinzipien der Natur vergeht.

Der Mensch schĂ€digt sich durch den Idealismus selbst, da auch der Mensch als ein relatives natĂŒrliches Wesen aus der idealistischen Perspektive nie gut genug ist. Viele Menschen können sich dadurch heute nicht mehr wirklich entspannen, da sie irgendeiner Anerkennung hinterherlaufen, die sie in einer idealistisch geprĂ€gten Gesellschaft nur durch ĂŒbernatĂŒrliche Leistungen erreichen können. Entsprechend neigt der „einfache“ Mensch dazuÂŽ, sich selbst auf eine fatale Weise abzuwerten, wenn er eine solche Anerkennung nicht erreicht. Dieses PhĂ€nomen kann zu dem fĂŒhren, was die Psychologie als eine manisch-depressive Erkrankung bezeichnet. Eine Religion oder Ideologie, die eine idealistische Polarisierung des menschlichen Weltbildes und des gesellschaftlichen Kulturlebens zur Folge hat, kann daher dem Menschen durchaus gefĂ€hrlich werden.

Wer die negativen Auswirkungen des idealistischen Konzeptes begriffen hat, der kann auch nachvollziehen, weshalb die ideologische Konzeption von Karl Marx so eine große allgemeine Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat. Karl Marx hat diese Konzeption selbst definiert:

„Meine dialektische Methode ist der Grundlage nach von der Hegelschen[Idealismus; Anm. d. Verfassers] nicht nur verschieden, sondern ihr direktes Gegenteil. FĂŒr Hegel ist der Denkprozeß, den er sogar unter dem Namen Idee in ein selbstĂ€ndiges Subjekt verwandelt, der Demiurg des Wirklichen, das nur seine Ă€ußere Erscheinung bildet. Bei mir ist umgekehrt das Ideelle nichts anderes als das im Menschenkopf umgesetzte und ĂŒbersetzte Materielle“  (MARX, MEW 23, S. 27).

Der Fetischbegriff in der Lehre von Karl Marx, durch den Karl Marx die bodenlose Durchsetzung des Kapitalismus auch gegen alle sozialen und natĂŒrlichen Interessen erklĂ€rt, weist mit dem politischen und religiösen Absolutismus in der Kulturgeschichte eine innere Verwandtschaft auf. Bereits in den Hochkulturen Mesopotamiens und Ägyptens wurde eine höhere Götterwelt mit einer niedrigen irdischen Welt durch ein hierarchisches Weltbild der absolutistischen Art normalisiert. Dieses Weltbild hat sich durch eine Standeseinteilung der Menschen mit verschiedenen Rechten und Pflichten bis heute immer mehr zu einem „selbstverstĂ€ndlichen“ Weltbild verfestigt. Eine der wesentlichen Folgen dieser ĂŒbernatĂŒrlichen Gesellschafts-Konstellation war und ist noch immer die menschliche Tendenz, eine latente Panik oder eine allergische Reaktion auf eine asozial sich gestaltende KulturrealitĂ€t zu entwickeln.

Es geht daher heute angesichts dieser und anderer wesentlicher Kultursymptome nicht mehr darum, einen neuen Klassenkampf oder irgendwelche anderen MachtkĂ€mpfe zu fĂŒhren, sondern darum, die Klassengesellschaft zu ĂŒberwinden. Löst der Mensch dabei alle fetischistischen, absolutistischen und idealistischen Organisationskonzepte auf, dann kann er eine konstruktive Demokratie des gegenseitigen Respekts und der gelebten Achtung vor der irdischen Natur erreichen. Karl Marx hat dieses Ziel durch den Begriff der klassenlosen Gesellschaft definiert, ein Ziel, dass der Mensch erreichen muss, um wahrhaftig im Sinne seiner symbiotischen Natur zu sein.

Karl Marx war eine Ausnahmeerscheinung der menschlichen Entwicklungsgeschichte, da er erkannt hat, was im Grunde mit allen idealistischen Ideen geschieht, die in einer Standeskultur kultiviert werden. Sie entwickeln einen zwanghaften Charakter, der die Freiheit, die in allem Leben wohnt, zersetzt, da der Idealismus, der Absolutismus und der Fetischismus jeweils die innere Tendenz zur Suchtbildung und damit auch zur Verwirklichung einer Diktatur oder Tyrannei aufweisen. Aus diesem Grund hat sich Karl Marx auch gegen die Verabsolutierung seiner Theorien und gegen die Verherrlichung seiner Person gewandt:

„Alles, was ich weiß, ist, daß ich kein Marxist bin.“ (MEW 37, S. 436)

Da auch Karl Marx, wie viele Menschen der Standeskultur, eine Neigung zu allergischen Reaktionen auf die kapitalistischen Methoden und auf die totalitĂ€re Machtpolitik seiner Zeit hatte, ist es zu einigen brisanten Aussagen in seinen Werken gekommen, die von anderen aufgegriffen wurden, um damit einen absolutistischen staatlichen Kommunismus zu untermauern. Die allergische Neigung von Karl Marx kann vor allem derjenige nachsehen, der sich mit der Zeit zwischen den Preußischen Reformen ab 1806 und der Revolution von 1848/49 nĂ€her beschĂ€ftigt.

Die hohe AnfĂ€lligkeit der Menschen einer Standeskultur, panische oder allergische Reaktionen zu entwickeln, hat eine andere Ausnahmeerscheinung der menschlichen Entwicklungsgeschichte erkannt und durch ein besonderes Verhaltensrezept zu lösen versucht: Jesus. Sowohl die Panik als auch die Allergie sind natĂŒrliche Verhaltens-Konzeptionen fĂŒr eine akute Lebensbedrohung und dienen dazu alle KrĂ€fte zu bĂŒndeln, um eine entstandene Lebensgefahr durch ein entsprechendes Handeln abzuwenden. Die absolutistische asoziale Konstitution einer Standeskultur generiert eine stĂ€ndige latente Gefahr fĂŒr den Einzelnen, da sich eine Standeskultur nur durch eine hinreichende Zahl von „Dienermenschen“ aufrecht erhalten kann, die in der tĂ€glichen Praxis weniger Rechte genießen als die Herrenmenschen. Diese strukturelle Gewalt fĂŒhrt notwendig auf die Dauer zu allergischen Reaktionen der Dienermenschen auf ihr kulturelles „Schicksal“. Zudem zersetzt die „normale“ Teile und Herrsche-Politik einer Standesgesellschaft die natĂŒrlichen zwischenmenschlichen Beziehungen, so dass sie oberflĂ€chlich werden und die betroffenen Menschen zu einem EinzelkĂ€mpfertum tendieren. Dadurch bleibt der BĂŒrger stets anfĂ€llig fĂŒr Ă€ußere BeeintrĂ€chtigungen und fĂŒr entsprechende panische Reaktionen.

Jesus hat dies als einer der wenigen frĂŒhen Menschen in seiner ganzen Konsequenz begriffen, so dass er zur Vermeidung von panischen und allergischen Kulturreaktionen das Rezept „Liebe deinen NĂ€chsten wie dich selbst“ und auch das Rezept „Liebe deine Feinde“ proklamiert hat. FĂŒr den heutigen Menschen hat der Begriff Liebe eine komplexe Bedeutung, so dass Viele diese Aufforderungen von Jesus als ĂŒbertrieben erachten und sich damit ĂŒberfordert fĂŒhlen. Wesentlich ist und bleibt jedoch, dass der Mensch bewusst eine gewisse Freundlichkeit oder NeutralitĂ€t selbst fĂŒr den von der Machtsucht beherrschten Herrenmenschen aufrecht erhĂ€lt. Dadurch kann er es vermeiden, panisch oder allergisch auf andere Menschen oder auf die eigene kulturelle RealitĂ€t zu reagieren. Im Zustand der Panik und der Allergie wird das normale Denken des Menschen ein gutes StĂŒck weit blockiert. Ein Mensch, der latent panisch oder allergisch reagiert, kann daher oft ĂŒber lĂ€ngere Zeit keinen klaren Gedanken fassen oder nĂŒchtern ĂŒber etwas nachdenken. Dadurch wissen heute die meisten Menschen, dass eine Panik oder eine allergische Reaktion kein guter Berater ist und mitunter schwerwiegende Folgen zeitigt. Durch ein bewusstes Vermeiden von panischen und allergischen Reaktionen kann der Mensch auf eine nachhaltige Weise ĂŒber alles vernĂŒnftig nachdenken und seine natĂŒrliche FĂ€higkeit, ein empathisches EinfĂŒhlungsvermögen zu entwickeln, in allen Lebensangelegenheiten gezielt nutzen.

Die Lehren von Karl Marx und von Jesus machen deutlich, dass viele ideologische Konzepte, die sich auf den ersten Blick unterschiedlich ausnehmen, verschiedene Kinder ein und desselben menschlichen Strebens nach einer ErfĂŒllung der menschlichen Natur sind, so dass sie sich gut ergĂ€nzen. Durch eine solche bewusste ErgĂ€nzung kann der Mensch aus seiner Geschichte das Wesentliche lernen, einen großen Teil seiner kulturellen Probleme lösen und sich gezielt auf eine biologische und soziale Selbstorganisation ausrichten. Diese Möglichkeit eröffnet sich dem Menschen auch heute, da gegenwĂ€rtig immer deutlicher wird, dass die Standeskultur als ein gesellschaftliches Organisationsmodell nicht lĂ€nger fĂŒr den Menschen und fĂŒr die Natur der Erde tragbar ist.

 

Inhaltsverzeichnis

Die notwendige ideologische Reinigung des Menschen

 

Einleitung

Kapitel 1

Die wesentlichen Ursachen der heutigen Kulturkrise

 

  • Die besondere menschliche Natur
  • Die gefĂ€hrliche Zentralisierung der Macht innerhalb der Standeskultur
  • Die grundlegende Machtformel der Standeskultur
  • Die Folgen der 68er-Revolution
  • Die Entstehung der Sucht oder das zentrale Paradoxon der gegenwĂ€rtigen Kulturorganisation
  • Die grundsĂ€tzliche UnertrĂ€glichkeit der Standeskultur
  • Das leichte Spiel der „Herrenmenschen“
  • Die Entstehung der sado-masochistischen Standesbeziehungen und ihre Folgen
  • Der Masochismus
  • Der Sadismus
  • Die realen sado-masochistischen BeziehungsverhĂ€ltnisse der gegenwĂ€rtigen Standeskultur und ihre Bedeutung fĂŒr die Kinder der Kultur
  • Das Mars- und das Kali-PhĂ€nomen
  • Die kulturelle Situation und das VerhĂ€ltnis von Ursache und Wirkung
  • Die Befreiung von der Standeskultur

 

Kapitel 2

Die wesentlichen Symptome der heutigen Standeskultur

 

  • Der Geschlechterkrieg
  • Die VerdrĂ€ngung der sado-masochistischen Beziehungskriege
  • Die natĂŒrliche und die widernatĂŒrliche Identifikation
  • Der hörige Mensch
  • Die Auflösung der natĂŒrlichen Scham

 

Kapitel 3

Hilfreiche Orientierungen fĂŒr eine natĂŒrliche Kulturgestaltung

 

  • Das natĂŒrliche Gleichgewicht von Ordnung und Freiheit
  • Die heutigen Interpretationen der Natur
  • Die Grenze der natĂŒrlichen Mimikry
  • Das fĂŒr den Menschen erreichbare natĂŒrliche Weltbild
  • Die notwendige Gleichberechtigung der Geschlechter
  • Der Verlust der Kameradschaft, der Freundschaft und der Liebe
  • Liebe kann man nur sein, aber nicht haben
  • Der Unterschied zwischen einem natĂŒrlichen und einem absolutistischen Respekt
  • Die aktuelle Vertrauenskrise
  • Die allergische Reaktion als ein Symptom der unertrĂ€glichen Kulturgestaltung
  • Der allergische Kult der 68er-Generation und seine heutigen Folgen
  • Die Gegenreaktion auf die Antireaktion
  • Das katholische Jesusbild
  • Die ĂŒbernatĂŒrliche Polarisierung der Gesellschaft
  • Die aktuelle Medienkultur
  • Die Gefahren der Vermögenskonzentration in der Kultur
  • Die HĂŒrde des fehlenden natĂŒrlichen Ichs
  • Die Sache mit dem Glauben
  • Die immer notwendiger werdende ideologische Reinigung

 

TetauszĂŒge

 

Die natĂŒrliche und die widernatĂŒrliche Identifikation

Seit 5000 Jahren verzerrt die Standeskultur die natĂŒrliche Selbstorganisation des Menschen auf eine erhebliche Weise. Dadurch sind auch die Kinder von Geburt an von den daraus entstehenden kulturellen Verwerfungen betroffen. Ein Kind benötigt heute ca. 18 Jahre zu seiner körperlichen, seelischen und geistigen Reife. DafĂŒr hat die menschliche Natur das besondere Instrument der Identifikation entwickelt, durch die das Kind eine exakte Kopie vom Verhalten der Eltern und anderer wichtiger Bezugspersonen vornimmt und verinnerlicht. Indem sich das Kind auf eine spielerische Weise mit diesen Kopien auseinandersetzt, entwickelt es mit der Zeit einen eigenen individuellen Verhaltenskatalog.

Innerhalb einer natĂŒrlichen symbiotischen Familienkonstitution entstehen einem Kind durch die Identifikation mit den Eltern und Verwandten keine unlösbaren Probleme. Innerhalb einer von der Standeskultur sado-masochistisch geeichten Familie hingegen vollziehen die Kinder in der Regel eine krankhafte Identifikation, die von der Psychologie eingehend untersucht und mit der Bezeichnung „Identifikation mit dem Aggressor“ versehen wurde.

Ein Kind, das mit einem sadistischen Vater oder einer masochistischen Mutter konfrontiert ist und dadurch regelmĂ€ĂŸig unertrĂ€gliche Erfahrungen macht, vollzieht keine natĂŒrliche Identifikation mit den eigenen Eltern, sondern eine Identifikation mit einem ĂŒbernatĂŒrlichen absolutistischen Verhaltenskomplex, die das natĂŒrliche Verhaltenswesen des Kindes schwerwiegend beeintrĂ€chtigen kann. Die Psychologie beschreibt die Identifikation mit einem Aggressor als den Versuch, das fĂŒr das Kind entstandene Beziehungsproblem durch eine besondere psychologische Methode zu lösen. Da der Aggressor und der Betroffene psychologisch gesehen nicht die gleiche Person sein können, erreicht das Kind durch eine absolutistische Identifikation mit dem Aggressor eine psychologische Neutralisierung des entstandenen Konflikts. Diese Wirkung erreicht das Kind dadurch, dass es das eigene Ich in einer absolutistischen Weise neutralisiert. Dort wo kein Ich mehr existiert, existiert logischerweise auch kein Schmerz und keine UnertrĂ€glichkeit mehr. Das Kind wird daher durch die absolutistische Identifikation mit dem Aggressor zu einem Neutrum und tendiert dadurch dazu, einen hörigen Masochismus auszubilden, der durch eine unbedingte Selbstkontrolle und Selbstdiktatur entsteht.

Die widernatĂŒrliche absolutistische Identifikation des Kindes mit einem aggressiven Elternteil fĂŒhrt zu besonderen psychischen Folgeerscheinungen, die auch darin gipfeln können, dass das Kind eine Art Besessenheit von der Identifikation mit dem Aggressor entwickelt. Da der Mensch nur natĂŒrliche Erlebnisse und Erfahrungen, nicht aber unnatĂŒrliche und unertrĂ€gliche Erfahrung in einer abschließenden Weise verarbeiten kann, tauchen im Bewusstsein der betroffenen Kinder mitunter spontan elterliche Botschaften auf, wie z. B. „das kannst du nicht, dafĂŒr bist du zu dumm, etc.“

Erst wenn ein davon Betroffener versteht, dass er eine ĂŒberaus unglĂŒckliche Identifikation mit einem sadistisch erkrankten Menschen vollzogen hat, kann er sich die daraus entstehenden psychischen PhĂ€nomene erklĂ€ren und sich von seinen Identifikationen mit sadistischen Aggressoren bewusst und gezielt wieder lösen.

Die Identifikation mit dem Aggressor ist eine psychische Falle, da der Betroffene jedes Mal, wenn er sein natĂŒrliches Ich wieder aufgreifen will, mit der abrupt eingesperrten und nicht aufgearbeiteten Angst seines natĂŒrlichen Ichs und mit anderen unertrĂ€glichen GefĂŒhlen konfrontiert wird. Dieses Hindernis gilt es zu ĂŒberwinden, damit der Betroffene sein natĂŒrliches Ich wieder aufbauen kann.

Auch der kindliche Werdegang einer Identifikation mit dem Aggressor macht deutlich, wie sehr die Erfindung der Standeskultur das Verhalten des Menschen noch heute beeinflusst und verstört. Die in den 60er Jahren festgestellte Tatsache, dass ca. 65 % der Menschen in den modernen Gesellschaften eine AutoritĂ€tshörigkeit entwickeln, können wir auch als ein der Folgen Identifikation mit dem Aggressor begreifen. Dies verdeutlicht die große Problematik, die dem Menschen durch das normale sado-masochistische Beziehungswesen der Standeskultur entstanden ist.

 

Der hörige Mensch

Der hörige Mensch richtet sich in einer tragischen Weise nach der Regel: §1. Die sadistischen AutoritĂ€ten haben immer Recht. §2. Sollten die sadistischen AutoritĂ€ten einmal nicht Recht haben, tritt automatisch §1 in Kraft. Dadurch verzichtet der hörige Mensch auf jede Analyse der kulturellen ZusammenhĂ€nge, auf eine biologische Betrachtung des Kulturlebens und auf eine wissenschaftliche Erforschung der gesellschaftlichen Gestaltungsmöglichkeiten, da sie schlicht und ergreifend den Zielvorgaben und Argumenten der Herrschenden in einer blinden Weise folgen. Die dadurch entstehende absolutistische Hörigkeit kann so weit reichen, dass der blinde Gehorsam gegenĂŒber der AutoritĂ€t ZĂŒge einer religiösen Verherrlichung der Machthaber aufweist. (Buch: Heinrich Mann: Der Untertan)

Dadurch entsteht eine Hörigkeit, die jede natĂŒrliche SelbstĂ€ndigkeit unterminiert, so dass der Hörige von anderen Menschen und Institutionen abhĂ€ngig wird, die ihm sagen, was er denken und wie er handeln soll.

Nur wenn der Mensch aus seiner Kulturgeschichte die notwendigen Konsequenzen zieht und der sado-masochistischen Standeskultur eine klare Absage erteilt, kann er sich ideologisch und emotional so reinigen und erneuern, dass er in sich die Kraft fĂŒr den Wiederaufbau eines eigenstĂ€ndigen natĂŒrlichen Ichs findet.

 

Buchdaten

 

Taschenbuch

Das Buch umfasst 82 Seitem, hat die ISBN Nr. 978-3-75625-891-8 und ist fĂŒr 11,00 Euro im Handel erhĂ€ltlich.

 

E-Book

Das Buch hat die ISBN  978-3-98762-252-6 und ist ab sofort fĂŒr 6,99 in zahlreichen Internet Buch-Shops verfĂŒgbar

 

Nachwort

Das Buch “ Die notwendige ideologische Reinigung des Menschen ist das zweite Kind einer Buch-Trilogie, die in den letzten 20 Jahren entstanden ist. Diese Trilogie beschĂ€ftigt sich eingehend mit der menschlichen Kulturgeschichte, mit den gegenwĂ€rtigen kulturellen Problemstellungen und mit den Möglichkeiten einer zukĂŒnftigen natĂŒrlichen Kulturgestaltung:

1. Teil: Das Buch „Die Geschichte der kulturellen Fehlentwicklung – oder die Erfindung der Sklaverei und ihre Folgen“ beleuchtet die Kulturgeschichte des Menschen. Das Buch zeigt den fundamentalen Widerspruch zwischen den natĂŒrlichen Anlagen des Menschen fĂŒr eine freiheitliche und soziale Gemeinschaftsorganisation und der Tatsache auf, dass der Mensch seit der BegrĂŒndung der Hochkulturen in Mesopotamien und Ägypten den Mitmenschen und die Natur in einer regelrechten Weise entrechtet und ausbeutet.

Das Buch zeichnet die Geschichte der Standeskultur von der frĂŒhen Antike bis in die Gegenwart nach und konzentriert sich ab dem frĂŒhen Mittelalter auf die deutsche Kulturgeschichte. Dadurch erschließt sich dem Leser nach und nach ein VerstĂ€ndnis dafĂŒr, wie und warum es zu den kulturellen Schwierigkeiten gekommen ist, mit denen der Mensch heute zu kĂ€mpfen hat.

Einige AuszĂŒge des Buches finden Sie auf der Internetseite: www.die-geschichte-der-kulturellen-fehlentwicklung.de

2. Teil: Das Buch „2035 – Der Mensch schafft die Menschlichkeit ab – Eine berechtigte Warnung“ analysiert die gegenwĂ€rtige globale Kultursituation in einer ungeschminkten Weise und fĂŒhrt die immer mehr aus dem Ruder laufenden Kulturentwicklungen auf ihre jeweiligen Ursachen zurĂŒck. Dadurch kommt das Buch zu dem Schluss, dass die vor 5000 Jahren begrĂŒndete Standeskultur beendet werden muss, da sie die zwischenmenschlichen Beziehungen auf eine grundsĂ€tzliche Weise vergiftet. Diese Vergiftung hat sich seit der Industriellen Revolution derart potenziert, dass der Mensch heute im Begriff ist, seine biologische ZurechnungsfĂ€higkeit zu verlieren. Es ist daher an der Zeit fĂŒr den Menschen, eine neue Kulturkonstitution in Angriff zu nehmen, die die Natur des Menschen und der Erde auf eine gebĂŒhrende Weise respektiert.

3. Teil: Das Buch „Die Befreiung von der Standeskultur - durch den natĂŒrlichen dritten Weg“ setzt sich mit den wichtigsten modernen Erkenntnissen auseinander, die der Mensch fĂŒr die Umsetzung einer nachhaltigen natĂŒrlichen Gesellschaftsorganisation benötigt. Die Natur der Erde organisiert sich sowohl auf eine relative als auch auf eine heterarchische Weise, so dass der Mensch, der seit der Erfindung der Hochkulturen eine absolutistische Hierarchie innerhalb seiner Gesellschaft verfestigt hat, eine widernatĂŒrliche Selbstorganisation kultiviert. Das Buch erörtert den ideologischen und praktischen Weg, den der heutige Mensch gehen kann, damit er sich in Zukunft auf eine natĂŒrliche Weise organisieren kann.

Einige AuszĂŒge des Buches finden Sie auf der Internetseite: www.die-befreiung-von-der-standeskultur.de

 

Das Buch „German Angst“

Das Buch „German Angst - Ihre geschichtlichen Wurzeln und ihre ideologische Aufarbeitung” ist das erste Kind der Buch-Trilogie und beleuchtet ein besonderes Symptom der traditionellen Standeskultur: Die Entstehung einer ĂŒbernatĂŒrlichen Angst, die nicht nur die menschliche Seele, sondern auch den menschlichen Verstand lĂ€hmt. Davon waren und sind die deutschen Völker in einer besonderen Weise betroffen.

Die deutsche Geschichte ist durch 3 traumatische DreißigjĂ€hrige Kriege geprĂ€gt, die das Verhalten der Deutschen noch heute in einer erheblichen Weise prĂ€gen. Vor allem in kulturellen Krisenzeiten kommt dadurch in vielen Deutschen eine besondere „German Angst“ zum Vorschein, die dazu tendiert, sowohl die GemĂŒtsverfassung als auch das Denken in einer schwerwiegenden Weise zu beeintrĂ€chtigen.

Die German Angst hat sich bis heute durch die deutsche Erziehung generativ ĂŒbertragen, so dass es fĂŒr alle Betroffenen wichtig geworden ist, die Entstehungsgeschichte der German Angst auf eine gezielte Weise aufzuarbeiten. Das Buch bietet eine fundierte UnterstĂŒtzung fĂŒr diesen Prozess, so dass die German Angst durch ein neues, bewusstes Denken, FĂŒhlen und Handeln erheblich reduziert bzw. aufgelöst werden kann.

Einige AuszĂŒge des Buches finden Sie auf der Internetseite: www.german-angst.info

 

Das Buch “Die notwendige ideologische Reinigung des Menschen


Das Buch: Die notwendige ideologische Reinigung des Menschen ist das zweite Kind der Trilogie und erörtert die vielen ideologischen und religiösen Fallen, die sich die Standeskultur in den letzten 5000 Jahren ausgedacht hat, um den Menschen zu einem Kulturdiener oder zu einem hörigen Kultursklaven zu formen. Die in der Regel kurzen aber prÀgnanten Abhandlungen erleichtern die Konfrontation der brisanten ideologischen und religiösen Fallen und ermöglichen eine individuelle Verarbeitung des Lesestoffes durch eine entsprechende Portionierung.